Eine große Platzrunde – fast bis Stuttgart

Gestern Abend ein Lichtblick in der Wettervorhersage. Wie am Sonntag Mittag, als nur ganz kurz der Himmel blau war, so sollte der heutige Morgen wunderschön werden. Direkt mittags gefolgt von tiefen Wolken, Regen und sogar Schnee.
Frühes Aufstehen war angesagt, dann schnell die Wetterberichte eingeholt und die Nachrichten für Luftfahrer von heute studiert. Im Sonnenschein bin ich dann nach Worms gefahren und habe meine Arrow aus dem Stall geholt und bin zur Tankstelle gerollt. Dort war alles vereist, von der kalten Nacht. Das Schloss an der Tankstelle war eingefroren, aber irgendwie konnte ich dann doch volltanken.


Ich wollte einen Rundflug um Frankfurt machen, der 1:45 Stunden dauern sollte, danach sollte der erste Ölwechsel nach der Grundüberholung gemacht werden. Weil das schlechte Wetter vom Norden reinziehen sollte, bin ich sofort in diese Richtung geflogen. Ich bin über Mainz und den Rheingau im Norden um den Frankfurter Luftraum herum geflogen. Das ging wunderbar. Und wie die Wettervorhersage stimmte! Ich flog im Sonnenschein, aber nördlich, über dem Kamm des Taunus lag eine dichte Wolkenwand. Auch das Rheintal runter Richtung Königswinter war alles bis fast zum Boden dicht. Östlich von Frankfurt ging es dann nach Süden, über Hanau, Aschaffenburg, dann ein Stück am Main entlang und endlich direkt nach Süden bis nach Schwäbisch-Hall! Um fast zwei Stunden mit meinem „Pfeil“ zu fliegen, brauchte ich ein Pattern, das im Süden fast bis nach Stuttgart geht! Herrliches Wetter, wunderschöne Landschaft, so ging es dann weiter über Karlsruhe und Bad Dürkheim zurück nach Worms. Auch da – noch – eitel Sonnenschein.

Bei Arlt Aircraft Service habe ich noch mit dem Chef und seinem Mechaniker zusammen gesessen, dann wurde die Maschine in die Halle geschleppt. Der Motor war ja noch schön warm, da läuft das Öl viel besser raus. Als ich gegen 13:30 Uhr in Worms abgefahren bin, war der Himmel im Norden bereits finster und es begann zu regnen…